Aktuelles

Fachtag: Stillen fördern. Eine gemeinsame Sache.

  • Mittwoch, 30. September 2026, in Gießen Wieseck 

Dieser Fachtag wird vom Landkreis Gießen in Kooperation mit dem Netzwerk Stillfreundliche Kommunen* veranstaltet und richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die junge Familien begleiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, den fachlichen Dialog zu fördern, die Vernetzung im Landkreis Gießen zu stärken und gemeinsam Ansätze für eine nachhaltige und niedrigschwellige Stillförderung zu entwickeln.

Neue S3-Leitlinie zur Stilldauer empfiehlt mindestens zwölf Monate Stillen 

  • Freitag, 20. Februar 2026, Deutsches Ärzteblatt
 

Berlin – Erstmals liegt in Deutschland eine evidenz- und konsensbasierte S3-Leitlinie zur Stilldauer vor. Der jetzt veröffentlichte erste Teil der Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) leitet aus der verfügbaren Evidenz zwei zentrale Empfehlungen ab: Reifgeborene Kinder sollten in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich oder überwiegend gestillt werden, und die Gesamtstilldauer soll mindestens zwölf Monate betragen.

Die Leitlinie wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) und weiteren Fachgesellschaften erarbeitet.

Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Hebammen sowie andere Gesundheitsfachberufe, die Schwangere und Familien mit Säuglingen betreuen. Ziel ist eine einheitliche, wissenschaftlich fundierte Beratung zur Stilldauer.

weiterlesen

 

Neue AWMF-Leitlinie entwickelt: Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung

Die neue Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ hat die Förderung des Stillens im ersten Lebensjahr zum Thema. Entwickelt wurde die Leitlinie von Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi). Es wird empfohlen, reifgeborene Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich oder überwiegend zu stillen und die Gesamtstilldauer auf mindestens zwölf Monate auszurichten.

weiterlesen

Gießener Anzeiger

Weltstillwoche: Infostand am Kugelbrunnen

Gießen (red). Muttermilch ist die natürliche Ernährung für Babys. Werbung für Muttermilchersatzprodukte kann die Entscheidung von jungen Familien zum Stillen allerdings beeinflussen – darauf macht die Weltstillwoche aufmerksam. Das Netzwerk stillfreundliche Kommunen im Landkreis Gießen informiert anlässlich der Aktionswoche über die gesetzlichen Regelungen zur Werbung für Ersatzprodukte und bietet hilfreichen Austausch rund um das Thema Stillen an.

Am 4. und 5. Oktober sind Vertreterinnen des Netzwerks von 11 bis 18 Uhr am Kugelbrunnen mit einem Informationsstand vertreten.

Stillfreundliche Orte gesucht

Ein neues Netzwerk im Kreis Gießen informiert rund ums Stillen.

Kreis Gießen (red). Stillen hat viele Vorteile für Mutter und Kind: Gestillte Kinder sind weniger krank und leiden im Laufe ihres Lebens seltener an Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Gießen. Außerdem seien sie besser vor Infektionen geschützt, das gelte auch für die Mutter, denn durch das Stillen bilde sich nach der Geburt die Gebärmutter schneller zurück. Stillende Mütter hätten darüber hinaus ein geringeres Risiko für bestimmte Krebserkrankungen und Diabetes. Über diese und weitere positive Aspekte möchte das neu gegründete Netzwerk stillfreundliche Kommunen im Landkreis Gießen informieren. Anlass ist die Weltstillwoche vom 30. September bis 6. Oktober.

Gießener Allgemeine:

Wenn’s mit dem Stillen nicht klappt

Stand: 06.08.2024, 22:10 Uhr

Fast alle Frauen planen in der Schwangerschaft, ihr Kind nach der Geburt zu stillen. Viele hören dann aber schnell damit auf. In Gießen bietet Sandra Deissmann, die Stillbeauftragte des Landkreises, eine kostenlose Stillberatung an, um Frauen bei Problemen zu helfen. Vom Stillen profitieren dabei nicht nur die Kindern, sondern auch die Mütter.

https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/wenn-mit-dem-stillen-nicht-klappt-93229057.html


Gießener Anzeiger:

Gießen soll stillfreundlicher werden

Die Gießener Stillbeauftragte Sandra Deissmann stellte dem Jugendhilfeausschuss Konzepte zur Unterstützung und Förderung von stillenden Müttern vor.

Gießen (muz). Stillen fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Das zeigen nicht zuletzt zahlreiche Studien und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Müttern, gesunden Neugeborenen mindestens für die ersten sechs Monate die Brust zu geben. Das von 2017 bis 2019 laufende internationale Forschungsprojekt »Becoming Breastfeeding Friendly« attestierte Deutschland jedoch, nur »moderat stillfreundlich« zu sein. In Gießen soll sich das perspektivisch ändern.

https://www.giessener-anzeiger.de/stadt-giessen/giessen-soll-stillfreundlicher-werden-93135517.html


Zeit Magazin

Ernährung in der Stillzeit

So ernähren sich Frauen in der Stillzeit am besten

12.02.2024 — Antworten liefern die examinierte Still- und Laktationsberaterin Sandra Deissmann, die seit fast 20 Jahren Stillende berät sowie Oecotrophologin ..

https://www.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2024-02/ernaehrung-stillzeit-schwangerschaft-baby-gesundheit


Ammenmärchen zum Stillen – was ist dran?

netDoktor

  1. August 2021

Frischgebackene Mütter haben es oft nicht leicht: Wohlmeinende Mitmenschen und unzählige Ratgeberbücher sind voll von Tipps, wie man ein Baby am besten versorgt. Besonders zum Thema Stillen kursieren viele Ratschläge, von denen sich aber manche bei genauerem Hinsehen als Ammenmärchen entpuppen. NetDoktor.de hat Hebammen und Stillberaterinnen zur “Märchenstunde” eingeladen und um Aufklärung gebeten.

…Mythos 2: „Stillende Mütter dürfen vieles nicht essen“

Nichts Blähendes, nichts Scharfes, keine Zitrusfrüchte? Damit das Kind keine Blähungen, Bauchschmerzen, einen wunden Po oder gar Allergien bekommt, wird stillenden Müttern oft zu Einschränkungen in ihrem Speiseplan geraten. Notwendig ist dies allerdings nicht. „Schon in der Schwangerschaft lernen Babys die Ernährungsgewohnheiten ihrer Mütter kennen“, erklärt Sandra Deissmann vom Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e.V. „Über das Fruchtwasser, von dem die Kinder trinken, werden sie mit der Vielfalt der eigenen Familienküche vertraut gemacht. In der Muttermilch wird dieser vertraute Geschmack von den Babys sogar wiedererkannt, gut vertragen und bevorzugt.“

https://www.netdoktor.de/baby-kind/ammenmaerchen-zum-stillen-was-12933.html


Die AOK Hessen zahlt Stillberatung durch eine IBCLC

Die AOK Hessen bietet im Rahmen des Schwangerschaftspakets Leistungen, die weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Mit dem Schwangerschaftspaket werden bis zu 400€ und zusätzlich noch einmal 100€ für eine AOK-Versicherte Begleitperson erstattet.

Das Paket kann unter anderem für Stillberatungen genutzt werden, sofern das Kind das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat und die Beratung durch eine Stillberaterin/einen Stillberater IBCLC stattfindet.

https://www.aok.de/pk/hessen/inhalt/schwangerschaftspaket/

Nach oben scrollen